Impressionen von der Deutschen Schulsportmeisterschaft Mountain Bike im Oktober 2019

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Am 2. Oktober haben die Meisterschaften auf dem Tempelhofer Feld stattgefunden

Wir freuen uns über die tolle Austragung der Deutschen Schulsportmeisterschaften Mountain Bike auf dem Tempelhofer Feld.

255 Kinder und Jugendliche aus sieben Bundesländern haben erfolgreich an den Hinderniswettbewerben und dem Cross-Country-Rennen teilgenommen.

Nach Kälte und Regen am Morgen konnten in der wunderbaren Sonne des Nachmittags durch Cem Özdemir, dem Schirmherren der AKTIONfahrRAD, Ulrich Fillies von Aktionfahrradsowie Berend Meyer und Klaus Markl vom Bund Deutscher Radfahrer e.V.die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Altersklassen gekührt werden.

Vielen Dank an das Organisationsteam von Johannes Kowalewski, Axel Grätz, dem Baumeister der genialen Parcoursanlagen, und an alle Helferinnen und Helfer von der Carl von Ossietzky Schule, den Vereinen RC Charlottenburg e. V. und BikeSport Berlin e.V.. sowie an unseren Fachwart für Mountain Biking in Berlin, Kon Hens, vom Berliner Radsport Verband e. V..

Wir wünschen viel Spaß beim Feiern und weiterhin stets eine gute Zeit beim Biken!

Konstantin Henschen und Katja Richarz

Vorsitzende des Vereins Bike Sport Berlin e.V.

 

 

FOTOS VON DER VERANSTALTUNG

 

 

VIDEOZUSAMMENFASSUNG DER DEUTSCHEN SCHULSPORTMEISTERSCHAFT AUF DEM TEMPELHOFER FELD

 

BERICHT DER WILHELM-LÖHNE-SCHULE AUS NÜRNBERG ZUR DEUTSCHEN SCHULSPORTMEISTERSCHAFT IN BERLIN

2.10.2019 Zwei Teams der Löhe-Schule hatten sich für das Bundesfinale der Mountainbike-Schulsportwettkämpfe qualifiziert, das in Berlin auf dem Tempelhofer Feld stattfand. Nachdem unsere Schüler in beiden Wettkampfklassen zu den Jüngsten gehörten, erwarteten wir vor allem einen Zuwachs an Erfahrung, doch die anderthalb Tage in Berlin brachten viel mehr: Zweimal einen 8. Platz (von 17 Teams) und ein Sightseeing-Kultur-Programm feinster Güte.

Wer mit der Mountainbike-SAG, also mit Trainer Stefan auf Reisen geht, der muss erst einmal sein Handy abgeben. Dafür gibt es dann von der ersten bis zur letzten Minute Erlebnis pur. Während der Hinfahrt am 1.10. ab 14 Uhr musste man sich z.B. miteinander unterhalten oder durfte mich KFZ-Kennzeichen abfragen. Zur Abenddämmerung rollte der Löhe-Bus über den Avus ins Zentrum Berlins, doch erst um 23 Uhr erreichten wir unser Hotel, dazwischen gab es das spezielle Berlin-Dunkel-Sightseeing von Stefan: Schloss Bellevue, schwangere Auster, Tiergarten, Bundestag, Bundeskanzleramt, Berliner Schloss, Berliner Dom, ehemalige und heutige Prachtstraßen in West und Ost; Halt am Brandenburger Tor für ein Fotoshooting, Besuch des Holocaust-Denkmals im Dunkeln. Schon auf dem Weg zum Hotel meinte Stefan: „Und hier links liegt übrigens das Velodrom. Das Besondere daran, es liegt im Keller.“ Das hätte er nicht sagen dürfen, denn nun wollten alle auch noch die Radrennbahn sehen. Irgendwie gelang es ihm, sich durchzufragen und mit einem Mal standen wir schwer beeindruckt mitten im Rund des Velodroms, konnten dem Training zweier Radler zusehen.

Der Wettkampftag begann mit Regen, doch die Stimmung auf dem Tempelhofer Feld war chillig. Die Weite auf dem ehemaligen Flughafen ermöglichte einen äußerst übersichtlichen Aufbau des Geschicklichkeitsparcours, da ging’s nicht so eng-wuselig zu wie auf Schulhöfen oder Sportplätzen. Pünktlich zum Beginn der Rennläufe kam die Sonne durch. Die Gelände-Runde am verwildernden Rand des Rollfeldes war abwechslungsreich, in der Ebene wellig, kurvig, nichts zum laufen lassen – also technisch und konditionell anspruchsvoll auch ohne Hügel, Berge: „Ich fand’s gut, dass es keine Anstiege gab!“, so die Rückmeldung der Bike-Kids am Ende des Tages.

Unseren Kids hat der Wettkampf insgesamt sehr gut gefallen, der ausrichtende Radsportverein und die mit organisierende Schule aus Charlottenburg hatten ihr Bestes gegeben. Cem Özdemir (Vorsitz des Verkehrsausschusses des Bundestags) war Schirmherr und überreichte die Preise. In seiner Anmoderation bzw. im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Aktion fahrRad forderte er, dass alle Schulen auf sicheren Fahrradwegen erreichbar sein sollten, musste aber auf Nachfrage bestätigen, dass im nächsten Haushalt  25% weniger Geld für den Radverkehr vorgesehen sind als im aktuellen Haushalt – im Vergleich zum Straßenbau sowieso Peanuts. Erwähnenswert ist dies, weil das vor allem der bayerische Bundes-Verkehrsminister zu verantworten hat: Die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Schulen kam jedoch aus Bayern!

Martina Pastuszyk

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